So jetzt melde ich mich doch mal wieder. Ist ja schon ganz schön lange her. ;)
Aber ich muss auch zugeben, dass ich den bisherigen Style wahrscheinlich nicht aufrecht erhalten kann. Bisher habe ich ja über jeden Tag geschrieben, aber gerade merke ich, dass das auf dauer nicht mehr gehen wird. Es gibt einfach zu viel zu erzählen jeden Tag und wenn man dann mal fünf Tage nicht dazu kommt (so wie jetzt) ist es nicht mehr machbar alles erlebte zu reflektieren.
Deshalb werde ich wahrscheinlich dazu übergehen nicht mehr über jeden Tag zu schreiben, sondern mehr die persönlichen Highlights und Schlüsselerlebnisse (z.B. innerhalb einer Woche) hervor zu heben.
Eines dieser "HIGH"-lights war definitiv der Besuch der Leboa Rooftop Bar in Bangkok, welche gleich mehrere Rekorde bricht. Sie hat z.B. das höchste openair Restaurant der Welt, ist die höchste Rooftop Bar in Bangkok und definitiv die bekannteste Bar in Bangkok, was sie wohl dem Film "Hangover 2" zu verdanken hat. Ich muss zugeben ich konnte mich gar nicht mehr an die Stelle im Film erinnern wo unsere Hangover Kollegen über Bangkok einen kalten Martini zischen... Nach dem drei minütigen Youtube-Video aus dem Film (das ist die Zeit in der die Bar als Location dient) fühlt es sich aber noch besser an einen Cocktail bei der eh schon überragenden Aussicht zu genießen.
Einziger Nachteil, durch den enormen Bekanntheitsgrad war es sehr voll (trotz Donnerstag) und verhältnismäßig teuer. Aber Leboa ist wohl ein "must see" wenn man in Bangkok war.
Das viele Gelatsche kann einem schon in die Knochen gehen nach paar Tagen Bangkok, deshalb habe ich mich dazu entschieden am Freitag eine zwei stündige Thaimassage zu buchen und das für gerade mal 500 Bhat (12,50€). In Deutschland war ich ja auch schon so einige Male bei der Thaimassage (dort allerdings für 30€ pro Stunde!) aber wie bei so vielem wurde ich auch hier wieder eines besseren belehrt wie sich eine richtige Thaimassage anfühlt (im postitiven Sinne). Vom großen Zeh bis zur letzten Haarspitze wurde hier alles massiert. Vor allem die Kopfmassage war für mich neu, aber extrem entspannend und befreiend. Und nein es gab kein sogenanntes "Happy End", was wohl bei vielen Thaimassagen (vor allem in Rotlichtvierteln) angeboten wird... ;)
Abends ging es dann noch in den größten Club Bangkoks den relaxten Body bisschen shaken...
Am Samstag Abend ging es mit einer Freundin aus Bangkok (die ich auf einer Party kennen gelernt habe) zur Riverfront von Bangkok. Von der nächstgelegenen Metro Station bringt einen eine kostenlose Shuttel-Fähre direkt zu Asiatique, einem kulinarischen Paradies. Über all gibt es nette Bars und Restaurants meistens mit Blick aufs Wasser. Leute die noch ein bisschen Action wollen können entweder das Riesenrad fahren, einen Muay Thai Kampf - oder eine Ladyboy Show anschauen. Wir haben es einfach nur genossen super leckeres Sushi zu essen und später in einer netten Bar den Abend ausklingen zu lassen.
Am Sonntag habe ich mich mit einem alten Freund (Anton) aus Deutschland getroffen, den ich vor ca 1 1/2 Jahren bei einem Französisch-Sprachkurs in Nizza kennen gelernt habe. Zusammen mit ihm, seinem Host (Mimi von Couchsurfing) und einem Typ aus Chile (Ben), der auch bei Mimi übernachtet, haben wir dann einen kleinen Roadtrip nach Koh Lan (einer Inseln vor Pattaya) geplant. Deshalb ging es auch früh ins Bett, da es am nächsten Tag schon zur Morgenstund los ging.
Am Montag morgen ging es dann also los. Ab auf den Highway und Richtung Pattaya. Naja "Highway" bedeutet in Thailand: Tempolimit 80km/h - zumindest theoretisch... Gefahren wird trotzdem 140. Seiden es kommt mal wieder ein kleiner Fluss oder so. Brücken bauen haben die Thailänder nämlich noch nicht so raus. Kurz vor dem Flüsschen geht die Straße wie eine Schanze hoch, nur um kurz danach genauso abrupt wieder ab zufallen. Bisschen wie Achterbahn... Für kurze Zeit ist man schwerelos ("Schanze hoch"), bis einen die Realität wieder einholt ("Aufprall" hinter der "Schanze"). Geht auf dauer irgendwie ganz schön ins Kreuz...
Naja die Erholung war ja nahe. Nach ca. 2 Stunden waren wir in Pattaya und einer weiteren halben Stunde mit der Fährer (30 Bhat, unter ein Euro) endlich auf Koh Lan. Mit zwei Motorbikes ging es dann zum Ta Yai Beach (siehe Karte). Ihr wisst ja, dass ist mein erster Strand/Insel in Asien und ich wurde nicht enttäuscht! Traumhafter Strand mit einer kleinen Bar bei der ich meine aller erste Kokosnuss gekauft habe. Mhh einfach erfrischend! :)
Vor allem nach Bangkok tut einem so ein Strandtag richtig gut. Kleines Nickerchen mit Meeresrauschen im Hintergrund und ab und an ins lauwarme Wasser steigen - das ist ein Leben sage ich euch...
Am Abend ging es dann mit der Fährer wieder zurück nach Pattaya. Pattaya ist übrigens die Hochburg des Sextourismusses in Thailand. Sprich "Go Go Bars" und Prostituierte soweit das Auge reicht. Nicht ganz unser Ding aber durchlaufen mussten wir eh und das Schild fanden wir dann doch ganz lustig...
In Bangkok kamen wir gegen halb 10 Abend ´s mit großem Hunger an. Hot Pot war jetzt genau das richtige. Über glühenden Kohlen wird eine Art Kugelgrill gestellt auf dem man Fleisch, Meeresfrüchte, Innereien, Pilze und was es sonst noch so alles gibt grillen kann. 500 Gramm (egal ob Fleisch oder Fisch) kosten 150 Bhat (sprich bisschen mehr wie 3€). Am Rand wird Suppenwasser aufgefüllt in dem Gemüse, Nudeln und z.B. Shrimps gegart werden. Der saft vom Fleisch läuft dabei immer in die Suppe und gibt dieser einen würzigen, leckeren Geschmack. Echt eine geniale Sache bei dem alles verwertet werden kann und eine nette Runde ergibt es auch noch. Hat mich von der Art her ein bisschen an Raclette oder Fondue erinnert.
Zum essen hat sich noch ein zweiter Deutscher (Jan) gesellt. Jan kommt aus Raststatt also genau meine Ecke. Nett auch noch am anderen Ende der Welt einen "Nachbar" zu treffen.
Danach ging es erschöpft und wohl genährt in die Haia. Alles in allem ein unglaublich netter Tag.
Heute Dienstag wurde hauptsächlich die Reise nach Cambodia geplant. Zufälligerweise wollte Jan morgen auch nach Siem Reap, weshalb wir kurzerhand entschlossen haben zusammen nach Cambodia zu fahren. Gesagt getan, der Bus fährt morgen (Mittwoch) um 8 Uhr früh in Bangkok ab. Bin ja schon sehr auf Cambodia gespannt und melde mich dann vom anderen Land wieder.
Ich war ja jetzt fast zwei Wochen in Bangkok. Das war wirklich nicht geplant aber es hat mir einfach zu gut gefallen um nach 2-3 Tagen schon wieder auf zu brechen. Bereuen tue ich es auf jeden Fall nicht. Einen besseren Start in mein Abenteuer hätte ich mir nicht erträumen können!
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Dienstag, 16. Dezember 2014
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Ein Liebesbrief an Bangkok (Tag 4-6)
Ich muss zugeben ich hab mich in Bangkok verliebt. Diese Stadt kann man einfach nur lieben zumindest wenn man sie wirklich kennen lernt. Es gibt nämlich viele Leute die hier ein Tag verbringen und dann weiter ziehen und sagen: "ich hasse Bangkok". Und es ist nicht so, dass ich diese Leute nicht verstehen kann, die Stadt kann einen schon ganz schön überfordern... Man muss nur wissen wo man den richtigen Ausgleich zu dem hektischen Stadtleben findet. ;)
Mir wurde der Einstieg aber auch zugegebener Maßen sehr leicht gemacht, was ich natürlich Ting (meinem Host) zu verdanken habe. Es gibt einfach so viele Kleinigkeiten die einem das Leben in der Stadt sehr erleichtern (anstatt es zur Hölle zu machen). Nur als Beispiel will ich euch kurz erklären wie man sich in Bangkok typischer Weise von A nach B bewegt (als Einheimischer). Auf den ersten Blick hab ich es nämlich nicht so ganz gecheckt...
Die drei Schlüssel um schnell ans Ziel zu kommen sind Tram, Motorrad und Taxi. Die Tram ist für die langen Strecken zuständig, da man so den krassen Verkehr meidet (Durchschnitts Tempo ist in der Rush Hour 8 km/h, so schnell kann man auch laufen...). Dann stehen an jeder Haltestelle Motorräder die einen vor die Haustüre bringen. Festpreis ist hier 20 Baht (50 Cent). Nicht nach dem Preis fragen, sonst ist klar, dass du keine Ahnung hast und du wirst vermutlich abgezockt. Die Taxis sind gut für Orte die man nicht gut per Tram erreichen kann oder wenn man außerhalb der Rush Hour unterwegs ist. Spätestens ab zwei Leuten ist es gleichzeitig das billigste Fortbewegungsmittel... Aber auch hier gibt es wieder paar Sachen zu beachten. Erstens muss man nach dem Taximeter (Taxi-Uhr) fragen, da dieser bei Touristen gerne "vergessen" wird. Dann zahlt man meistens 200 Bhat an Stelle von 50 oder so. Zweitens kann man sich nicht in jedes Taxi setzten was frei ist, sondern man muss erstmal sagen wo man hin will. Dann überlegt sich der Fahrer ob sich das Lohnen könnte oder nicht. So wird man vermutlich Probleme haben an ein entlegenes Fleckchen zu kommen, da der Taxifahrer dann "Leer" zurück fahren muss. Das kann ich aber spätestens dann verstehen, wenn ich für eine 30 minütige Taxifahrt umgerechnet unter 2€ zahlen muss.. Gewöhnungsbedürftig ist es trotzdem, wenn man aus Deutschland kommt.
Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen... Ihr seht also es gibt einfach ein paar Tricks und Kniffe die man in Bangkok wissen sollte. Und diese habe ich alle durch Ting mitbekommen so das ich mich mittlerweile ziemlich unbeschwert und vor allem billig in Bangkok bewegen kann. :)
So jetzt aber mal zu meinen Erlebnissen. ich hatte ja im letzten Post erzählt, dass ich ein bisschen Sightseeing machen wollte diese Woche. Und so ist es dann auch geschehen.
Am Montag war ich zunächst bei Wat Poh (Tempel des liegenden Buddha). Das ist wohl der bekannteste Tempel in Bangkok und auch mein Favorit von den bisherigen Tempeln. Am beeindruckensten ist wohl der liegende Buddha, welcher 50 Meter lang und 15 Meter hoch ist.
Aber auch hier sagen Bilder mehr als Worte, weshalb ich euch einfach ein paar Bilder von Wat Poh hochlade...
Nach Wat Poh hab ich mich erstmal an einem Streetfood Stand gestärkt und anschließend in einem nahe liegenden Park verdaut. In dem Park gab es auch ein Open Air Fitnessstudio, völlig kostenlos, für jeder man und es waren auch schon paar Thai Leute kräftig am pumpen. Bei 30 Grad im Schatten (und es ist Winter) kann man da deutsches Fitness eigentlich nur noch als Wellness bezeichnen. ;)
Danach ging es mit der Fähre für 3 Bhat (7 Cent) über den Fluss zu dem Tempel Wat Arun (Tempel der Morgenröte). Da es schon gegen Abend ging, hab ich zwar keine Morgenröte gesehen, aber dafür einen unglaublich schönen Sonnenuntergang mit rotem Himmel.
Abends ging es dann noch mit zwei Philippinischen Freunden von Ting (er kommt von dort) in ein leckeres Thai Restaurant. Alles in allem ein Tag voller Thailändischer Kultur. :)
Übrigens für Deutsche auch bisschen übel: es gibt in Thailand keine Messer! Sprich auch Fleisch oder sonst was wird mit Löffel und Gabel gegessen. Natürlich gibt es auch Westliche Steak Restaurants oder ähnliches, die dann Messer haben, aber traditionell gibt es das nicht.
Was ich auch von diesem Tag mitgenommen habe. So stressig, laut und verrückt Bangkok auch sein Mag es gibt überall Orte (z.B. die Tempel oder der Park) an denen man fast vergessen könnte, dass man noch in Bangkok ist. Das meine ich mit den alternativen. Man muss nur genug Nischen finden um sich von dem wilden Stadtleben erholen zu können, dann kann man die "Stadt" auch wieder in vollen Zügen genießen ohne vor Eindrücken über zu laufen, so wie ich am ersten Tag.
Am Dienstag habe ich eine alte Thai Freundin wiedergesehen, die ich in Amerika bei meinem Sozialpraktikum kennen gelernt habe. Diese studiert gerade Politik und konnte mir unglaublich viel über die einzigartige Gestaltung der Thailändischen Regierung erklären. Das wäre jetzt aber zu komplex und umfassend hier zu erzählen.
Auf jeden Fall hatte ich Glück, weil Sie und ihr Freund mir eine persönliche Führung durch den Großen Palast gegeben haben. Eintritt 500 Bhat (12€). Huiuiui das sind ja 10 große Mittagessen... Naja ihr seht ich fange schon an in Thailändischer Währung zu denken. Gelohnt hat es sich aber alle mal. So viel Prunk auf Thailändische Art habe ich zum ersten mal gesehen.
Es war nur extrem voll, aber was will man auch anderes erwarten, wenn sich dort der wichtigste Buddha des Landes befindet (Fotos machen war leider verboten).
Nach all der Thailändischen Kultur ging es zur Khaosan Road also dem genaue Gegenteil.
Die Khaosan Road ist nämlich die Heimat aller Backpacker in Bangkok und man bekommt so ziemlich alles was man sich als Backpacker so wünscht.
Übrigens darf ich mich eigentlich noch nicht Backpacker nennen, da ich das wichtigste Kriterium noch nicht erfülle, nämlich ein einem Hostel oder Guesthouse zu schlafen. Deshalb ist es für mich gerade noch eher wie ein Urlaub, dank des luxuriösen Apartments meines Host.
Übrigens ist Couchsurfing komplett kostenlos, weil mich jetzt schon so viele gefragt haben was man denn da so zahlt. Couchsurfer oder Leute die ihre "Couch" anbieten wollen einfach andere Leute, Länder und Kulturen kennen lernen und keinen Profit machen. Deshalb ist es aber auch selbstverständlich sich nicht wie ein Hotelgast zu verhalten sondern im Haushalt genauso mit zu helfen als wäre es das eigene Zuhause. ;)
Am Abend war ich mit einer riesen Gruppe von Thailändern feiern, die ich über eine Freundin kennen gelernt habe. War echt ein super Club und es wurde wieder bis in die Puppen gefeiert.
Dem entsprechend sah auch der Mittwoch aus. Bisschen dösen und gegen später zwei neue Couchsurfer aus Argentinien in der Stadt rumführen. Also ein sehr relaxter Tag. Für die zwei anderen bestimmt so anstregend wie mein erster Tag, aber da sieht man mal wie schnell man sich an so eine verrückte Stadt gewöhnen kann.
Ich kann es nur wieder aufgreifen, ich bin von Bangkok hellauf begeistert!
Mir wurde der Einstieg aber auch zugegebener Maßen sehr leicht gemacht, was ich natürlich Ting (meinem Host) zu verdanken habe. Es gibt einfach so viele Kleinigkeiten die einem das Leben in der Stadt sehr erleichtern (anstatt es zur Hölle zu machen). Nur als Beispiel will ich euch kurz erklären wie man sich in Bangkok typischer Weise von A nach B bewegt (als Einheimischer). Auf den ersten Blick hab ich es nämlich nicht so ganz gecheckt...
Die drei Schlüssel um schnell ans Ziel zu kommen sind Tram, Motorrad und Taxi. Die Tram ist für die langen Strecken zuständig, da man so den krassen Verkehr meidet (Durchschnitts Tempo ist in der Rush Hour 8 km/h, so schnell kann man auch laufen...). Dann stehen an jeder Haltestelle Motorräder die einen vor die Haustüre bringen. Festpreis ist hier 20 Baht (50 Cent). Nicht nach dem Preis fragen, sonst ist klar, dass du keine Ahnung hast und du wirst vermutlich abgezockt. Die Taxis sind gut für Orte die man nicht gut per Tram erreichen kann oder wenn man außerhalb der Rush Hour unterwegs ist. Spätestens ab zwei Leuten ist es gleichzeitig das billigste Fortbewegungsmittel... Aber auch hier gibt es wieder paar Sachen zu beachten. Erstens muss man nach dem Taximeter (Taxi-Uhr) fragen, da dieser bei Touristen gerne "vergessen" wird. Dann zahlt man meistens 200 Bhat an Stelle von 50 oder so. Zweitens kann man sich nicht in jedes Taxi setzten was frei ist, sondern man muss erstmal sagen wo man hin will. Dann überlegt sich der Fahrer ob sich das Lohnen könnte oder nicht. So wird man vermutlich Probleme haben an ein entlegenes Fleckchen zu kommen, da der Taxifahrer dann "Leer" zurück fahren muss. Das kann ich aber spätestens dann verstehen, wenn ich für eine 30 minütige Taxifahrt umgerechnet unter 2€ zahlen muss.. Gewöhnungsbedürftig ist es trotzdem, wenn man aus Deutschland kommt.
Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen... Ihr seht also es gibt einfach ein paar Tricks und Kniffe die man in Bangkok wissen sollte. Und diese habe ich alle durch Ting mitbekommen so das ich mich mittlerweile ziemlich unbeschwert und vor allem billig in Bangkok bewegen kann. :)
So jetzt aber mal zu meinen Erlebnissen. ich hatte ja im letzten Post erzählt, dass ich ein bisschen Sightseeing machen wollte diese Woche. Und so ist es dann auch geschehen.
Am Montag war ich zunächst bei Wat Poh (Tempel des liegenden Buddha). Das ist wohl der bekannteste Tempel in Bangkok und auch mein Favorit von den bisherigen Tempeln. Am beeindruckensten ist wohl der liegende Buddha, welcher 50 Meter lang und 15 Meter hoch ist.
Aber auch hier sagen Bilder mehr als Worte, weshalb ich euch einfach ein paar Bilder von Wat Poh hochlade...
Nach Wat Poh hab ich mich erstmal an einem Streetfood Stand gestärkt und anschließend in einem nahe liegenden Park verdaut. In dem Park gab es auch ein Open Air Fitnessstudio, völlig kostenlos, für jeder man und es waren auch schon paar Thai Leute kräftig am pumpen. Bei 30 Grad im Schatten (und es ist Winter) kann man da deutsches Fitness eigentlich nur noch als Wellness bezeichnen. ;)
Danach ging es mit der Fähre für 3 Bhat (7 Cent) über den Fluss zu dem Tempel Wat Arun (Tempel der Morgenröte). Da es schon gegen Abend ging, hab ich zwar keine Morgenröte gesehen, aber dafür einen unglaublich schönen Sonnenuntergang mit rotem Himmel.
Abends ging es dann noch mit zwei Philippinischen Freunden von Ting (er kommt von dort) in ein leckeres Thai Restaurant. Alles in allem ein Tag voller Thailändischer Kultur. :)
Übrigens für Deutsche auch bisschen übel: es gibt in Thailand keine Messer! Sprich auch Fleisch oder sonst was wird mit Löffel und Gabel gegessen. Natürlich gibt es auch Westliche Steak Restaurants oder ähnliches, die dann Messer haben, aber traditionell gibt es das nicht.
Was ich auch von diesem Tag mitgenommen habe. So stressig, laut und verrückt Bangkok auch sein Mag es gibt überall Orte (z.B. die Tempel oder der Park) an denen man fast vergessen könnte, dass man noch in Bangkok ist. Das meine ich mit den alternativen. Man muss nur genug Nischen finden um sich von dem wilden Stadtleben erholen zu können, dann kann man die "Stadt" auch wieder in vollen Zügen genießen ohne vor Eindrücken über zu laufen, so wie ich am ersten Tag.
Am Dienstag habe ich eine alte Thai Freundin wiedergesehen, die ich in Amerika bei meinem Sozialpraktikum kennen gelernt habe. Diese studiert gerade Politik und konnte mir unglaublich viel über die einzigartige Gestaltung der Thailändischen Regierung erklären. Das wäre jetzt aber zu komplex und umfassend hier zu erzählen.
Auf jeden Fall hatte ich Glück, weil Sie und ihr Freund mir eine persönliche Führung durch den Großen Palast gegeben haben. Eintritt 500 Bhat (12€). Huiuiui das sind ja 10 große Mittagessen... Naja ihr seht ich fange schon an in Thailändischer Währung zu denken. Gelohnt hat es sich aber alle mal. So viel Prunk auf Thailändische Art habe ich zum ersten mal gesehen.
Es war nur extrem voll, aber was will man auch anderes erwarten, wenn sich dort der wichtigste Buddha des Landes befindet (Fotos machen war leider verboten).
Nach all der Thailändischen Kultur ging es zur Khaosan Road also dem genaue Gegenteil.
Die Khaosan Road ist nämlich die Heimat aller Backpacker in Bangkok und man bekommt so ziemlich alles was man sich als Backpacker so wünscht.
Übrigens darf ich mich eigentlich noch nicht Backpacker nennen, da ich das wichtigste Kriterium noch nicht erfülle, nämlich ein einem Hostel oder Guesthouse zu schlafen. Deshalb ist es für mich gerade noch eher wie ein Urlaub, dank des luxuriösen Apartments meines Host.
Übrigens ist Couchsurfing komplett kostenlos, weil mich jetzt schon so viele gefragt haben was man denn da so zahlt. Couchsurfer oder Leute die ihre "Couch" anbieten wollen einfach andere Leute, Länder und Kulturen kennen lernen und keinen Profit machen. Deshalb ist es aber auch selbstverständlich sich nicht wie ein Hotelgast zu verhalten sondern im Haushalt genauso mit zu helfen als wäre es das eigene Zuhause. ;)
Am Abend war ich mit einer riesen Gruppe von Thailändern feiern, die ich über eine Freundin kennen gelernt habe. War echt ein super Club und es wurde wieder bis in die Puppen gefeiert.
Dem entsprechend sah auch der Mittwoch aus. Bisschen dösen und gegen später zwei neue Couchsurfer aus Argentinien in der Stadt rumführen. Also ein sehr relaxter Tag. Für die zwei anderen bestimmt so anstregend wie mein erster Tag, aber da sieht man mal wie schnell man sich an so eine verrückte Stadt gewöhnen kann.
Ich kann es nur wieder aufgreifen, ich bin von Bangkok hellauf begeistert!
Sonntag, 7. Dezember 2014
Weekend in Bangkok (Tag 2-3)
So kurzes Update bevor es in die neue Woche geht. ;)
Ich hatte euch ja erzählt, dass wir am Samstag auf einen Floating Market wollten. Stimmt aber gar nicht, wir waren auf dem Chatuchak Weekend Market. Dieser ist laut meinem "Loneley Planet": "Among the largest markets in the world" - Und ich bin mir ehrlich gesagt sicher, dass das nicht übertrieben ist!
Mittlerweile hab ich mich aber schon dran gewöhnt immer nur einen Bruchteil von einem Markt oder Shopping Center zu sehen, da man sonst wahrscheinlich Tage dort verbringen müsste. In Deutschland lässt sich ja sowas meist in absehbarer Zeit systematisch ablaufen, in Bangkok sollte man das schnell aufgeben... :D
Auf dem Markt gab es übrigens neben Mode, Essen und Kunst auch Haustiere zu kaufen... Die Katze gehört nicht dazu, fande ich aber unglaublich hübsch.
Einer der Hauptgründe warum ich mich jetzt schon so wohl in Bangkok fühle ist wohl die Thailändische Küche! Einfach unglaublich! So z.B. Mango Stickyrice. Wer glaubt in Deutschland schon mal eine gute Mango gegessen zu haben liegt falsch! (Und ich weiß das mit Sicherheit, weil Mango meine lieblings Frucht ist!) Ich weiß, das ist ein bekanntes Klischee. Aber glaubt mir Mango ist so eben von der Lieblingsfrucht zur einzigen Frucht die ich in meinem Leben brauche aufgestiegen. :)
Ok jetzt aber genug geschwärmt. Am Abend war dann noch Liams 20. Geburtstag von dem ich euch schon erzählt habe. Dieser fing in einer etwas edleren Wein Bar an die in einer art Hinterhof war mit lauter Bars - très chic.
Später am Abend haben wir in einer Club-Bar eine ganze Gruppe von Amerikanern kennen gelernt, die Ting dann alle noch zu dem besagten Rooftop-Pool eingeladen hat. Der Abend endete also mit einer genialen Poolparty mit Blick über ganz Bangkok! Selten eine exclusivere Party erlebt. :)
Am Tag darauf war relaxen angesagt, da die Party bis in die frühen Morgenstunden ging.
Ich bin dann irgendwann noch alleine aufgebrochen um die nahe Umgebung zu Fuß zu erkunden. Nach dem mich allerdings ein Polizist angehalten hat und mich nach meiner ID (Reisepass) gefragt hat welche ich natürlich nicht dabei hatte, hatte ich erstmal wieder genug vom erkunden. Ich sah wohl etwas "lost" aus... ;) Naja ist nochmal gut ausgegangen, dabei hatte mich Ting schon gewarnt ich solle nicht alleine ohne ID aufbrechen, da in Bangkok gerade öfter Passkontrolle gemacht werden würde.
Abends sind wir dann noch ins Kino gegangen. Und ich glaub ich brauch es nicht zu erwähnen, aber es war bestimmt drei mal so groß wie das größte Kino in dem ich in Deutschland war. Und dann für umgerechnet 3€. ;)
Auch sehr interessant, vor jedem Film im Kino kommt ein mini Film über den König (und seine guten Taten) bei dem jeder aufstehen muss. Fragt mich nicht was passiert wenn man es nicht macht...
Diese Woche werde ich ein bisschen Sightseeing machen... Der große Palast und ein paar Tempel und so. Und dann langsam in Richtung Cambodia aufbrechen.
Ich hatte euch ja erzählt, dass wir am Samstag auf einen Floating Market wollten. Stimmt aber gar nicht, wir waren auf dem Chatuchak Weekend Market. Dieser ist laut meinem "Loneley Planet": "Among the largest markets in the world" - Und ich bin mir ehrlich gesagt sicher, dass das nicht übertrieben ist!
Mittlerweile hab ich mich aber schon dran gewöhnt immer nur einen Bruchteil von einem Markt oder Shopping Center zu sehen, da man sonst wahrscheinlich Tage dort verbringen müsste. In Deutschland lässt sich ja sowas meist in absehbarer Zeit systematisch ablaufen, in Bangkok sollte man das schnell aufgeben... :D
Auf dem Markt gab es übrigens neben Mode, Essen und Kunst auch Haustiere zu kaufen... Die Katze gehört nicht dazu, fande ich aber unglaublich hübsch.
Einer der Hauptgründe warum ich mich jetzt schon so wohl in Bangkok fühle ist wohl die Thailändische Küche! Einfach unglaublich! So z.B. Mango Stickyrice. Wer glaubt in Deutschland schon mal eine gute Mango gegessen zu haben liegt falsch! (Und ich weiß das mit Sicherheit, weil Mango meine lieblings Frucht ist!) Ich weiß, das ist ein bekanntes Klischee. Aber glaubt mir Mango ist so eben von der Lieblingsfrucht zur einzigen Frucht die ich in meinem Leben brauche aufgestiegen. :)
Ok jetzt aber genug geschwärmt. Am Abend war dann noch Liams 20. Geburtstag von dem ich euch schon erzählt habe. Dieser fing in einer etwas edleren Wein Bar an die in einer art Hinterhof war mit lauter Bars - très chic.
Später am Abend haben wir in einer Club-Bar eine ganze Gruppe von Amerikanern kennen gelernt, die Ting dann alle noch zu dem besagten Rooftop-Pool eingeladen hat. Der Abend endete also mit einer genialen Poolparty mit Blick über ganz Bangkok! Selten eine exclusivere Party erlebt. :)
Am Tag darauf war relaxen angesagt, da die Party bis in die frühen Morgenstunden ging.
Ich bin dann irgendwann noch alleine aufgebrochen um die nahe Umgebung zu Fuß zu erkunden. Nach dem mich allerdings ein Polizist angehalten hat und mich nach meiner ID (Reisepass) gefragt hat welche ich natürlich nicht dabei hatte, hatte ich erstmal wieder genug vom erkunden. Ich sah wohl etwas "lost" aus... ;) Naja ist nochmal gut ausgegangen, dabei hatte mich Ting schon gewarnt ich solle nicht alleine ohne ID aufbrechen, da in Bangkok gerade öfter Passkontrolle gemacht werden würde.
Abends sind wir dann noch ins Kino gegangen. Und ich glaub ich brauch es nicht zu erwähnen, aber es war bestimmt drei mal so groß wie das größte Kino in dem ich in Deutschland war. Und dann für umgerechnet 3€. ;)
Auch sehr interessant, vor jedem Film im Kino kommt ein mini Film über den König (und seine guten Taten) bei dem jeder aufstehen muss. Fragt mich nicht was passiert wenn man es nicht macht...
Diese Woche werde ich ein bisschen Sightseeing machen... Der große Palast und ein paar Tempel und so. Und dann langsam in Richtung Cambodia aufbrechen.
Samstag, 6. Dezember 2014
Bangkok - Kulturschock?! (Tag 1)
So ich melde mich mal wieder.
Ich bin gestern wie geplant um 9 Uhr morgens in Bangkok angekommen, alles hat wie geplant funktioniert. Auch die 30 Grad unterschied zwischen Karlsruhe und Bangkok waren gleich zu spüren, was ich jedoch eher als angenehm empfunden habe nach der durchdringenden Kälte in Deutschland.
Eine andere Besonderheit, extrem viele Leute waren ganz in gelb gekleidet, sollte sich später noch heraus stellen wieso.
Für alle die es nicht wissen: für die erste Zeit in Bangkok "surfe" ich eine Couch von einem Typ (Ting) den ich über Couchsurfing kennen gelernt habe. ;)
Am Flughafen angekommen und mit dem Backpack beladen ging es dann auch schon los zu Ting´s Apartment, welches ich dank guter Wegbeschreibung auch sofort gefunden habe.
Dort dann die erste Überraschung, Ting´s Apartment in Downtown Bangkok ist der Wahnsinn! Pool und Fitnessstudio auf dem Dach ist da nur der Anfang (siehe Fotos). ;)
Nach einem kurzen Bad im Pool ging es dann auch schon los. Zusammen mit Ting und Liam (ein Freund von Ting aus Großbritannien) stiegen wir in ein Taxi um zu der größten Mall Bangkoks zu fahren. Nächste Überraschung: in Thailand gibt es auf den Rücksitzen keine Anschnallgurte!? Was das Sicherheitsgefühl auch nicht gerade bestärkt ist die Fahrweise der Taxifahrer :D Und für mich zudem noch verwirrend ist der Linksverkehr in Thailand....
Ich bin übrigens genau am richtigen Tag in Bangkok angekommen. Gestern war nämlich Kings Birthday. Und da von diesem sehr viel gehalten wird ist es erstens ein Feiertag und die meisten Thai´s sind ganz in gelb gekleidet als Zeichen von Respekt (damit wäre meine Frage beantwortet), da Gelb die Farbe des Königs ist. Und zweitens gibt es in der gesamten Stadt irgendwelche Feiern und Konzerte. So auch in der Mall in der wir waren. Und es gibt überall Bilder und Tempel zu ehren des Königs.
Nach einem leckeren und sehr großem Mittagessen (ich liebe das ganze Thai Zeugs jetzt schon!) und einem kleinen undefinierbarem aber leckerem Nachtisch (alles für umgerechnet 2€) ging es noch ein bisschen durch die Mall. Gut, dass ich nicht alleine bin, sonst hätte ich mich gnadenlos verlaufen - kein Witz... ;)
Irgendwann war die Power dann einfach raus, zu viele Eindrücke in so kurzer Zeit, da schaltet dein Kopf irgendwann auf "Ignorier Modus" oder so, wahrscheinlich zum eigenen Schutz, da man sonst vor lauter Eindrücken platzen würde.
Ting hatte dafür zum Glück großes Verständnis und hat mich auf ein Mofa Taxi hinten drauf gesetzt und dem Fahrer gesagt wo er mich absetzen soll (bei seinem Apartment, die Schlüssel hatte ich schon). Ting selbst wollte noch was erledigen. Nach der ersten Taxi fahrt habe ich ja gedacht, dass man das nicht mehr toppen kann, aber da hab ich mich bei weitem getäuscht! :D
Im Gegenverkehr zu fahren geht einfach schneller und Ampeln sind eh unwichtig. Was ich schnell gelernt habe, als Fußgänger muss man aufpassen denn es gilt wohl das recht des Stärkeren. ;)
Was man zugeben muss schnell geht das ganze wirklich, ich will nur nicht wissen wie viele Unfälle es so gibt... Auch nett, der Mopedfahrer hatte immerhin ein Helm, der Mitfahrer ,in diesem Fall ich, muss auf diesen Luxus verzichten.
Auch beliebt in Thailand: Kinder oder Freunde einfach auf einem Pickup Truck auf die Ladefläche stellen. Spaß macht ihnen das offensichtlich aber auch da sollte man nicht über den Sicherheitsfaktor nachdenken. (Hoffe man kann das auf dem Bild durch die Windschutzscheibe erkennen?)
Nach einem erholenden Nachmittagsschlaf ging es dann mit Ting zur Red Sky Bar. Ein paar Cocktails schlürfen im 60 Stock und genialem Blick über Bangkok. :)
Einfach unbeschreiblich, ich glaube hier sagen Bilder mehr als tausend Worte.
Für Thai Verhältnisse natürlich völlig überkandidelt und unbezahlbar, für mich eher Deutsche Mainstreampreise (Cocktails 6-7€). Aber man gönnt sich ja sonst nichts, der Blick war es mehr als Wert. :)
Später ging es dann noch in einer billigeren Bar (wo wir uns noch mit einem anderen Freund von Ting getroffen haben) den Abend "ausklingen" lassen. Naja eigentlich wurde ich eher in die Barkünste der Thai´s eingeweiht. Ting kannte nämlich die Barkeeperin, die uns lauter "Special" Cocktails gemixt hat. Und später als die Bar zugemacht hat uns sogar noch in ne Shisha Bar gebracht hat wo sie wiederum den Besitzer kannte.
Und das war in Ting´s Augen ein ruhiger Abend. ;)
Naja heute ist Liam´s Geburtstag (der aus der UK), dann darf ich ja mal gespannt sein wie dann ein "Party" Abend aussieht. ;)
Jetzt geht es aber erstmal auf einen dieser Floating Markets. Bin schon sehr gespannt.
Der Artikel wurde jetzt echt länger als gedacht, macht aber auch wirklich Spaß ihn zu schreiben, vor allem weil ich mich schon freu ihn dann später selbst zu lesen, sozusagen als Erinnerung. :)
Ich bin gestern wie geplant um 9 Uhr morgens in Bangkok angekommen, alles hat wie geplant funktioniert. Auch die 30 Grad unterschied zwischen Karlsruhe und Bangkok waren gleich zu spüren, was ich jedoch eher als angenehm empfunden habe nach der durchdringenden Kälte in Deutschland.
Eine andere Besonderheit, extrem viele Leute waren ganz in gelb gekleidet, sollte sich später noch heraus stellen wieso.
Für alle die es nicht wissen: für die erste Zeit in Bangkok "surfe" ich eine Couch von einem Typ (Ting) den ich über Couchsurfing kennen gelernt habe. ;)
Am Flughafen angekommen und mit dem Backpack beladen ging es dann auch schon los zu Ting´s Apartment, welches ich dank guter Wegbeschreibung auch sofort gefunden habe.
Dort dann die erste Überraschung, Ting´s Apartment in Downtown Bangkok ist der Wahnsinn! Pool und Fitnessstudio auf dem Dach ist da nur der Anfang (siehe Fotos). ;)
Nach einem kurzen Bad im Pool ging es dann auch schon los. Zusammen mit Ting und Liam (ein Freund von Ting aus Großbritannien) stiegen wir in ein Taxi um zu der größten Mall Bangkoks zu fahren. Nächste Überraschung: in Thailand gibt es auf den Rücksitzen keine Anschnallgurte!? Was das Sicherheitsgefühl auch nicht gerade bestärkt ist die Fahrweise der Taxifahrer :D Und für mich zudem noch verwirrend ist der Linksverkehr in Thailand....
Ich bin übrigens genau am richtigen Tag in Bangkok angekommen. Gestern war nämlich Kings Birthday. Und da von diesem sehr viel gehalten wird ist es erstens ein Feiertag und die meisten Thai´s sind ganz in gelb gekleidet als Zeichen von Respekt (damit wäre meine Frage beantwortet), da Gelb die Farbe des Königs ist. Und zweitens gibt es in der gesamten Stadt irgendwelche Feiern und Konzerte. So auch in der Mall in der wir waren. Und es gibt überall Bilder und Tempel zu ehren des Königs.
Nach einem leckeren und sehr großem Mittagessen (ich liebe das ganze Thai Zeugs jetzt schon!) und einem kleinen undefinierbarem aber leckerem Nachtisch (alles für umgerechnet 2€) ging es noch ein bisschen durch die Mall. Gut, dass ich nicht alleine bin, sonst hätte ich mich gnadenlos verlaufen - kein Witz... ;)
Irgendwann war die Power dann einfach raus, zu viele Eindrücke in so kurzer Zeit, da schaltet dein Kopf irgendwann auf "Ignorier Modus" oder so, wahrscheinlich zum eigenen Schutz, da man sonst vor lauter Eindrücken platzen würde.
Ting hatte dafür zum Glück großes Verständnis und hat mich auf ein Mofa Taxi hinten drauf gesetzt und dem Fahrer gesagt wo er mich absetzen soll (bei seinem Apartment, die Schlüssel hatte ich schon). Ting selbst wollte noch was erledigen. Nach der ersten Taxi fahrt habe ich ja gedacht, dass man das nicht mehr toppen kann, aber da hab ich mich bei weitem getäuscht! :D
Im Gegenverkehr zu fahren geht einfach schneller und Ampeln sind eh unwichtig. Was ich schnell gelernt habe, als Fußgänger muss man aufpassen denn es gilt wohl das recht des Stärkeren. ;)
Was man zugeben muss schnell geht das ganze wirklich, ich will nur nicht wissen wie viele Unfälle es so gibt... Auch nett, der Mopedfahrer hatte immerhin ein Helm, der Mitfahrer ,in diesem Fall ich, muss auf diesen Luxus verzichten.
Auch beliebt in Thailand: Kinder oder Freunde einfach auf einem Pickup Truck auf die Ladefläche stellen. Spaß macht ihnen das offensichtlich aber auch da sollte man nicht über den Sicherheitsfaktor nachdenken. (Hoffe man kann das auf dem Bild durch die Windschutzscheibe erkennen?)
Nach einem erholenden Nachmittagsschlaf ging es dann mit Ting zur Red Sky Bar. Ein paar Cocktails schlürfen im 60 Stock und genialem Blick über Bangkok. :)
Einfach unbeschreiblich, ich glaube hier sagen Bilder mehr als tausend Worte.
Für Thai Verhältnisse natürlich völlig überkandidelt und unbezahlbar, für mich eher Deutsche Mainstreampreise (Cocktails 6-7€). Aber man gönnt sich ja sonst nichts, der Blick war es mehr als Wert. :)
Später ging es dann noch in einer billigeren Bar (wo wir uns noch mit einem anderen Freund von Ting getroffen haben) den Abend "ausklingen" lassen. Naja eigentlich wurde ich eher in die Barkünste der Thai´s eingeweiht. Ting kannte nämlich die Barkeeperin, die uns lauter "Special" Cocktails gemixt hat. Und später als die Bar zugemacht hat uns sogar noch in ne Shisha Bar gebracht hat wo sie wiederum den Besitzer kannte.
Und das war in Ting´s Augen ein ruhiger Abend. ;)
Naja heute ist Liam´s Geburtstag (der aus der UK), dann darf ich ja mal gespannt sein wie dann ein "Party" Abend aussieht. ;)
Jetzt geht es aber erstmal auf einen dieser Floating Markets. Bin schon sehr gespannt.
Der Artikel wurde jetzt echt länger als gedacht, macht aber auch wirklich Spaß ihn zu schreiben, vor allem weil ich mich schon freu ihn dann später selbst zu lesen, sozusagen als Erinnerung. :)
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